Hundeernährung -5 Tipps für die Gesundheit deines Hundes

Hundeernährung

Meine Mutter hatte vor vielen Jahren kurz auf Luzy aufgepasst und erzählte uns stolz:

„Sie hatt eine Portion Spagetti-Bolognese, 6 Würstchen aus dem Glas und noch eine halbe Tafel Schokolade gefressen.“

Erstaunlich, was dieser kleine Hund fressen kann, wenn es schmeckt. Und erschreckend, was Halter bei der Hundeernährung alles falsch machen, wenn sie sich nicht auskennen.

Daher stelle ich in diesem Artikel fünf Grundlagen der Hundeernährung vor, damit dein Hund gesund bleibt.

1. Hundeernährung: Essen für Menschen und Fressen für Hunde

Zunächst einmal gibt es Essen für Menschen und Fressen für Hunde. Alles, was meine Mutter Luzy gegeben hatte, war Essen für Menschen.

Nichts von alledem gehört in einen Hundemagen, auch wenn dein Hund dich so lieb anschaut.

Die Spagetti waren aus Weizenmehl, dass Hunde wegen dem enthaltenen Gluten besser meiden sollten. Außerdem war die Bollognesesauce für Hunde stark gewürzt und sehr salzig.

Ob Würstchen aus dem Glas überhaupt für uns Menschen eine geeignete Mahlzeit sind, wage ich zu bezweifeln. Für deinen Hund sind sie es auf jeden Fall nicht, da die Würstchen viel zu viel Salz enthalten.

Und die Schokolade enthält den Inhaltsstoff Theobromin, der für Hunde giftig ist, da ihr Stoffwechsel anders funktioniert als unserer. Dabei ist es vom Hund, der Schokoladensorte und der Menge von Theobromin in der Schokolade abhängig, wie viel Schoko zu ernsthaften Problemen führt.

Einen tiefergehenden Artikel, wie sich Schokolade auf deinen Hund auswirkt, findest du auf der Seite der Tierklinik-Stommeln.

Wir hatten zum Glück nach dieser Fressorgie von Luzy keine gesundheitlichen Probleme mit ihr. Sie brauchte nur ein langes Verdauungsschläfchen und war wieder fit.

Je nach Schokolade hätte dieser Abend aber leicht in der Tierklinik enden können. Speziell wenn die Schokolade Xylit anstatt Zucker enthalten hätte, dazu aber unter Punkt 5 mehr.


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2. Auch Hunde sind Naschkatzen

Wenn wir schon bei Süßigkeiten sind, dann spreche ich direkt Leckerchen für Hunde an.

Da gibt es eine riesige Auswahl, die den meisten Hunden auch richtig gut schmeckt.

Aber wie Süßigkeiten für uns sind diese nicht gesund und sollten nur wenig verfüttert werden.

Ein Bekannter hatte früher einen Jack Russell Terrier mit Namen Daisy. Unser Bekannter war aber nicht erpicht darauf, den Hund draußen auszupowern.

Also gab er Daisy immer ein Schweineohr, wenn sie zu aufgedreht war. Und Terrier sind dies ja fast immer. Daher fraß sie Schweineohr um Schweineohr und Daisy wurde immer dicker und dicker.

Jeder konnte dem Hund ansehen, dass er stark adipös war und schließlich konnte sie sich nicht mehr gut bewegen, Treppen laufen und war kurzatmig.

Lass es daher nicht so weit kommen und achte darauf, dass dein Vierbeiner nicht zu viele Leckerchen bekommt. Das gilt auch beim Training, etwa mit Intelligenzspielzeugen.

3. Die richtige Portionsgröße bei der Hundeernährung

Nicht zu viel ist dabei ein gutes Stichwort, denn auch wir hatten zwischenzeitlich mit den Portionsgrößen zu kämpfen.

Das lag zwar nicht daran, dass wir den einzelnen Hunden zu viel gaben, aber Coop fraß Luzys Frühstück eine Weile mit auf.

Luzy ist wählerisch, was ihr Essen angeht. Mal frisst sie alles sofort, mal frühstückt sie nicht und frisst erst abends.

Wenn sie aber nicht frisst, ihre Portion stehen lässt und geht, ohne dass wir es merken, kommt Coop. Und er frisst alles auf.

Entsprechend hatte Coop in dieser Zeit zugelegt, da er regelmäßig zweimal frühstückte.

Achte daher darauf, dass dein Hund die richtigen Portionsgrößen bekommt.

4. Was dürfen Hunde nicht fressen?

Aber nicht nur die Portionsgröße ist wichtig. Hunde dürfen vieles nicht fressen, was für uns völlig normal ist, wie du an Hand von Spagetti, Würstchen aus dem Glas und Schokolade schon gesehen hast.
Giftig sind für sie zum Beispiel:

  • Zwiebeln und Knoblauch
  • rohe Kartoffeln, Auberginen
  • Tomaten
  • Obstkerne
  • rohe Hülsenfrüchte
  • Avocado
  • Weintrauben und Rosinen
  • Schokolade oder andere kakaohaltige Produkte
  • rohes Schweinefleisch

All diese Lebensmittel enthalten Inhaltsstoffe die für deinen Hund giftig sind und die er daher nicht essen darf oder die erst durchgegart werden müssen.

Wie du siehst, sind dies aber für uns Lebensmittel, die wir täglich verzehren und in den meisten Haushalten regelmäßig benutzt werden.

5. Xylit absolut giftig für deinen besten Freund


Ein Stoff, der nicht so regelmäßig im Haushalt benutzt wird, dafür aber in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, heißt Xylit und ist schon in sehr geringen Dosen absolut toxisch für deinen Hund.

Diesen Stoff kenne ich auch erst seit kurzem und gerade das macht es so gefährlich.
Es handelt sich dabei bloß um einen Süßstoff, das als Zuckerersatz verwendet wird. Für uns Menschen ist er unbedenklich und wird häufig verwendet, da er weniger Kalorien enthält als Zucker.

Für Hunde ist er aber eine tödliche Gefahr, da der Xylit zu einer enormen Ausschüttung von Insulin führt und damit den Blutzuckerspiegel lebensbedrohlich tief sinken lässt.

Tiefergehende Informationen zu Xylit findest du auf petspremium.de. Dort gibt es auch eine Liste mit Lebensmitteln, die oft diesen Stoff enthalten.


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Sei egoistisch und teile dein Essen nicht!

Wie sich gezeigt hat musst du bei der Hundeernährung auf einiges achten.

Teile daher nicht unbedacht alle Lebensmittel mit deinem Hund, viele sind für ihn sehr gefährlich und können deinen Hund schnell ins Grab bringen oder seine Gesundheit beeinträchtigen.

Es hat daher gute Gründe, warum es spezielles Futter für Hunde gibt, das du auch verfüttern solltest.